Laut der New York Post gab der Iran am 19. Juni bekannt, dass er die Straße von Hormus weiterhin geschlossen halten werde, anstatt wie zuvor vereinbart eine Delegation zur ersten Runde der Atomgespräche mit den Vereinigten Staaten in die Schweiz zu entsenden.
EILMELDUNG: Iran kündigt erneut die Schließung der Straße von Hormuz an.
(NLDO) - Teheran hat angekündigt, die Blockade der Straße von Hormuz fortzusetzen und nicht an den geplanten Atomgesprächen mit den USA in der Schweiz teilzunehmen.
In einer über maritime Kommunikationskanäle verbreiteten Erklärung behauptete das iranische Korps der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC), dass die Vereinigten Staaten ihre Verpflichtungen aus dem Memorandum, das US-Präsident Donald Trump und der iranische Präsident Masoud Pezeshkian am 18. Juni unterzeichnet haben, nicht vollständig erfüllt haben.
Nach Ansicht der Revolutionsgarde erfüllen Israels Weigerung, sich aus dem Libanon zurückzuziehen, die unvollständige Aufhebung der Seeblockade und die fortgesetzte Präsenz US-amerikanischer Truppen im Golf nicht die Kernbedingungen des Abkommens.

Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian hält das Memorandum nach der Unterzeichnungszeremonie am 18. Juni in Teheran in der Hand. Foto: Büro des Präsidenten des Iran.
Deshalb beharrt Teheran darauf, dass die Straße von Hormuz so lange blockiert bleibt, bis diese Forderungen erfüllt sind.
Die Revolutionsgarde warnte außerdem alle Schiffe davor, das Gebiet aus Sicherheitsgründen zu befahren, und erklärte, dass jedes Schiff, das die Anweisung ignoriere, zum Ziel eines Angriffs werden könne.
Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz wurden abrupt abgebrochen. JETZT LESEN
Zuvor hatte das US Central Command (CENTCOM) bekannt gegeben, dass es die zweimonatige Blockade iranischer Häfen offiziell beendet habe.
Allerdings behauptet Teheran, die Aufhebung der Sanktionen sei noch nicht „abgeschlossen“, ohne dies näher zu erläutern.
Die Ankündigung der Revolutionsgarde erfolgte nur wenige Stunden nach der Absage der für den 19. Juni in der Schweiz geplanten Atomgespräche zwischen den USA und dem Iran. Washington hat bisher keine Begründung für die Verschiebung genannt.
Quelle: https://nld.com.vn/nong-iran-lai-tuyen-bo-dong-eo-bien-hormuz-196260619201639311.htm







