Im Anschluss an die Präsentation der Nationalkostüme des Miss Grand Vietnam 2024-Wettbewerbs am 30. Juli bemerkte der Historiker Duong Trung Quoc, dass die diesjährigen Entwürfe dazu beitrugen, die einzigartigen Merkmale der vietnamesischen Kultur hervorzuheben, indem sie historische Elemente von der Antike bis zur Gegenwart erforschten.
Der Historiker betonte jedoch auch, dass die Anfertigung kultureller Kostüme gewisse Herausforderungen mit sich bringen würde. Daher müssten die Teilnehmer neben kreativen Anstrengungen auch Vorsicht walten lassen.
„ Mode als primäre Ausdrucksform erfordert von jungen Designern den Mut, kreativ zu sein und andere von ihren Arbeiten zu überzeugen. In einem Umfeld, in dem das Publikum zu Kommentaren neigt, hoffe ich auf Verständnis und Toleranz, damit Designer mehr Kleidungsstücke entwerfen können, die traditionelle Werte würdigen“, sagte der Historiker.

Historiker Duong Trung Quoc (Foto: Organisationskomitee).
Als Generaldirektor dieses Wettbewerbsabends ist Herr Hoang Nhat Nam der Ansicht, dass die Teilnehmer in diesem Jahr mit größeren Schwierigkeiten zu kämpfen hatten, da der Veranstaltungsort weit von Ho-Chi-Minh-Stadt entfernt lag.
„Der Transport hat einen großen Einfluss auf die Qualität der Kostüme. Viele Entwürfe sind sperrig, manche Kostüme sind 20 Meter lang und wiegen Dutzende von Kilogramm. Es war eine echte Herausforderung, die Kostüme und Requisiten von Ho-Chi-Minh-Stadt nach Phan Thiet zu transportieren.“
„Die Organisatoren hatten ein System entwickelt, um Requisiten und Kostüme für die Teilnehmer von Ho-Chi-Minh-Stadt nach Phan Thiet zu transportieren und dort wieder aufzubauen. Der Arbeitsaufwand war enorm und akribisch. Während des Transports traten viele Probleme auf, die gelöst werden mussten“, sagte er.
Der Regisseur erklärte, die Organisatoren hätten zwei große Lastwagen gemietet, um über 30 Kostüme zu transportieren. Er ist der Ansicht, dass die Teilnehmer trotz der sperrigen Kostüme ihr Können im Umgang mit verschiedenen Situationen und ihre Bühnenpräsenz unter Beweis gestellt haben.

Die Kostüme im nationalen Kulturwettbewerb wurden wegen ihrer Klobigkeit und Übergröße kritisiert (Foto: Organisationskomitee).
Der Regisseur gab außerdem zu, bei der Organisation des ersten Trachtenwettbewerbs im Freien unter großem Druck gestanden zu haben. Er war mit den ungünstigen Wetterbedingungen, die die Organisation behinderten, nicht ganz zufrieden.
„In den letzten Tagen hat es in Phan Thiet ununterbrochen geregnet, was die Bühne stark beeinträchtigt hat. Die Organisation im Freien bereitet mir Sorgen, da die Bühne dann nicht warm genug sein wird und wir die Aufführung nicht in ein Festival der Kunst, Schönheit und Mode verwandeln können“, sagte der Regisseur.
Er erklärte, dass der Arbeitsaufwand bei der Organisation einer Open-Air-Veranstaltung doppelt oder sogar dreimal so hoch sei wie bei einer Veranstaltung in einem geschlossenen Raum. Das Organisationskomitee sei auf die Wetterbedingungen angewiesen, um geeignete Maßnahmen zu ergreifen und darauf zu reagieren.
„Trotz des starken Windes hörte der Regen glücklicherweise kurz vor Beginn der Show auf. Letztendlich war der Wettbewerb ein voller Erfolg. Ich wünschte mir jedoch, ich hätte mehr Zeit gehabt, um mich intensiver mit dem Wettbewerb auseinanderzusetzen, die Kostüme und das übrige Material besser zu kontrollieren und so die diesjährige Nationaltrachtschau zu optimieren“, sagte der Regisseur.
Quelle: https://dantri.com.vn/giai-tri/nha-su-hoc-duong-trung-quoc-trang-phuc-dan-toc-can-sang-tao-va-can-trong-20240801110459209.htm







