Der weltweite Aktienausverkauf verschärfte sich am 5. August: Der Dow Jones Industrial Average fiel zum Handelsbeginn um mehr als 900 Punkte, und der japanische Nikkei 225 verzeichnete seinen größten Tagesverlust aller Zeiten.
![]() |
| Auf einem Bildschirm in Tokio wird der Nikkei-225-Aktienindex am „Schwarzen Montag“ der globalen Aktienmärkte angezeigt. (Quelle: AP) |
Weltweite Börsenberichte deuten auf einen schwachen Handelstag hin, der die Rezessionsängste weiter verstärkt hat. Neben dem deutlichen Rückgang des US-amerikanischen Dow-Jones-Index um rund 3 % brachen auch der S&P 500 und der Nasdaq Composite um etwa 4 % bzw. 6 % ein.
Hauptursache dieser Krise ist der vergangene Woche veröffentlichte US-Arbeitsmarktbericht für Juli, der deutlich schwächer als erwartet ausfiel. Diese Zahl hat Befürchtungen geweckt, dass die größte Volkswirtschaft der Welt in eine Rezession abrutschen könnte.
Der japanische Nikkei 225-Index wurde noch stärker getroffen und fiel um mehr als 12 Prozent – der stärkste Rückgang seit 1987. Auch Technologieaktien waren stark betroffen: Die Aktien von NVIDIA fielen um mehr als 14 Prozent und die von Apple um mehr als 8 Prozent.
„Anleger erleben weltweit Verluste“, sagte Dan Ives, Geschäftsführer der Aktienanalyse beim Investmenthaus Wedbush. Er fügte hinzu, dass der US-Markt „weitgehend Verluste verzeichnet“.
Der US-Arbeitsmarktbericht für Juli wies lediglich 114.000 neu geschaffene Stellen aus, weit unter den Prognosen der Ökonomen von 185.000. Die Arbeitslosenquote stieg auf 4,3 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit Oktober 2021.
Der rasante Anstieg der Arbeitslosenquote von 3,7 % auf 4,3 % in diesem Jahr hat die sogenannte „Sahm-Regel“ ausgelöst, einen Indikator für eine wirtschaftliche Rezession. Diese Regel besagt, dass ein Anstieg der Arbeitslosenquote um 0,5 Prozentpunkte innerhalb von zwölf Monaten in der Regel eine bevorstehende Rezession signalisiert.
Am 4. August erhöhten die Ökonomen von Goldman Sachs die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den USA im nächsten Jahr von 15 % auf 25 %.
Inmitten dieser angespannten Lage fordern Investoren die US-Notenbank (Fed) auf, bei ihrer nächsten Sitzung im September den Leitzins deutlich zu senken. Einige Investoren verlangen sogar noch diese Woche eine Notzinssenkung.
Dies ist ein beispielloser Schritt, der jedoch die große Besorgnis über die aktuelle Wirtschaftslage widerspiegelt. Eine Zinssenkung könnte die Wirtschaft ankurbeln und den Aktienmarkt stützen. Die endgültige Entscheidung liegt jedoch bei der US-Notenbank und wird von verschiedenen Faktoren abhängen.
Angesichts der erheblichen Volatilität an den globalen Finanzmärkten müssen Anleger die wirtschaftlichen Entwicklungen und die Geldpolitik genau beobachten, um fundierte Anlageentscheidungen treffen zu können.
Der starke Kursverfall an den Aktienmärkten und die Angst vor einer Wirtschaftskrise führen zu Instabilität in der Weltwirtschaft. Regierungen und Zentralbanken müssen rechtzeitig Maßnahmen ergreifen, um eine Verschärfung der Lage zu verhindern.
Dies ist eine herausfordernde Zeit für die Weltwirtschaft, deren Auswirkungen in den kommenden Monaten zu spüren sein werden.
Quelle: https://baoquocte.vn/ngay-thu-hai-den-toi-cua-thi-truong-chung-khoan-toan-cau-ap-luc-giam-lai-suat-tang-cao-noi-lo-suy-thoai-kinh-te-gia-tang-281463.html








