Die internationale Gemeinschaft arbeitet daran, das Risiko eines umfassenden Konflikts im Nahen Osten nach der Ermordung von Ismail Haniyeh, dem politischen Führer der palästinensischen Hamas-Bewegung, am 31. Juli in Teheran, Iran, zu verhindern.
![]() |
| Die Ermordung des Hamas-Führers Ismail Haniyeh hat den Nahen Osten an den Rand eines umfassenden Krieges gebracht. (Quelle: Reuters) |
Die Financial Times berichtete, dass US-amerikanische und europäische (EU-) Diplomaten im gesamten Nahen Osten Krisensitzungen abgehalten haben.
Berichten zufolge traf sich der stellvertretende Generalsekretär des EU-Außenministerrats, Enrique Mora, am 31. Juli mit Beamten in Teheran, während der Nahost-Koordinator des Nationalen Sicherheitsrats des Weißen Hauses, Brett McGurk, Berichten zufolge ein Treffen in Saudi-Arabien abhielt.
Laut der Quelle zielten die Treffen darauf ab, den Iran davon zu überzeugen, keine Vergeltungsmaßnahmen gegen Israel zu ergreifen oder symbolische Aktionen durchzuführen.
Laut Press TV wird Irans Oberster Führer Ali Khamenei am 1. August das Totengebet für den ehemaligen politischen Führer der Hamas leiten.
Auf chinesischer Seite rief der Ständige Vertreter bei den Vereinten Nationen, Fu Tong, alle relevanten Parteien dazu auf, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Spannungen abzubauen und Frieden und Stabilität im Nahen Osten wiederherzustellen. Er erklärte: „Die Lage im Nahen Osten ist äußerst prekär und bereitet der internationalen Gemeinschaft große Sorgen.“
Laut der Nachrichtenagentur THX protestierte Vizepräsident Pho Thong scharf gegen die Ermordung von Präsidentin Haniyeh und verurteilte sie. Er erklärte, es handele sich um einen eklatanten Versuch, die Friedensbemühungen zu untergraben und den Grundsatz der UN-Charta hinsichtlich der Achtung der Souveränität und territorialen Integrität aller Nationen bewusst mit Füßen zu treten.
Nach Angaben chinesischer Diplomaten ist China zutiefst besorgt über das Risiko einer erhöhten regionalen Instabilität infolge dieses Vorfalls und zeigt sich zudem enttäuscht über die Waffenstillstandsverhandlungen.
In Russland warnte der stellvertretende Sprecher des Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, unterdessen auf seinem persönlichen Telegram- Kanal, dass ein umfassender Krieg die Länder des Nahen Ostens letztendlich in einen instabilen Frieden treiben könnte.
Medwedew bezeichnete die unschuldigen Opfer des Konflikts in der Region als „Geiseln eines widerlichen Staates“ und meinte damit die Vereinigten Staaten.
In dem Beitrag hieß es: „Unterdessen ist allen klar, dass ein umfassender Krieg der einzige Weg zu einem fragilen Frieden in der Region ist.“
Quelle: https://baoquocte.vn/trung-dong-ngan-can-treo-soi-toc-my-eu-hop-khan-nga-canh-bao-hoa-binh-mong-manh-trung-quoc-thuc-giuc-280903.html








