TP – Der Leiter einer Universität, die Studenten in gesundheitsbezogenen Bereichen ausbildet, sagte, dass die Universitäten mit den derzeitigen Studiengebühren immer noch Schwierigkeiten haben, Studenten auszubilden, und dass sie mit einem weiteren Anstieg der Gebühren in der Zukunft rechnen.
Laut diesem Hochschulvertreter ist die Ausbildung von Ärzten und Apothekern deutlich teurer als die anderer Berufe. „Früher wurden gesundheitsbezogene Studiengänge an staatlichen Universitäten subventioniert, was zu niedrigen Studiengebühren führte. Da die meisten Universitäten nun aber autonom sind, müssen die Gebühren erhöht werden, um den Ausbildungsbedarf zu decken“, so der Hochschulvertreter. Er fügte hinzu, dass die Universitäten die Stipendien erhöht haben, um Studierende aus benachteiligten Verhältnissen beim Medizinstudium zu unterstützen.
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Medizinstudenten in Vietnam sehen sich mit steigenden Studiengebühren konfrontiert. Foto: Nguyen Dung |
In einem Interview mit Journalisten zu den steigenden Kosten der medizinischen Ausbildung an Universitäten erklärte Tang Chi Thuong, Direktor des Gesundheitsamtes von Ho-Chi-Minh-Stadt, dass die Kostensteigerungen nicht subjektiv, sondern eine Folge der von den Universitäten umgesetzten Maßnahmen zur finanziellen Autonomie seien. Die Studiengebühren für Medizinstudiengänge seien tatsächlich höher als in manch anderen Fachrichtungen. „Das ist nicht ungewöhnlich, denn in vielen Ländern weltweit sind die Studiengebühren für Medizinstudiengänge ebenfalls höher als in anderen Studienfächern“, erklärte Thuong.
Laut Herrn Thuong ist das Medizinstudium trotz gestiegener Studiengebühren weiterhin attraktiv für die Bevölkerung und Studierende. Finanziell unabhängige Universitäten verzeichnen nach wie vor eine hohe Bewerberzahl. Dies zeigt, dass der Wunsch, Medizin zu studieren und sich diesem Bereich zu widmen, ungebrochen ist und viele Familien es sich weiterhin leisten können, ihren Kindern ein Medizinstudium zu ermöglichen.
Um abgelegene und benachteiligte Gebiete zu unterstützen, setzt das Gesundheitsministerium derzeit eine Strategie zur Aufrechterhaltung der praxisnahen Ausbildung um. Zur Förderung von Medizinstudierenden während ihrer Ausbildung entwickelt der Gesundheitssektor von Ho-Chi-Minh-Stadt das Projekt „Junge Talente im Gesundheitswesen“. Dieses umfasst Förderprogramme für Assistenzärzte sowie für diejenigen, die ihr sechsjähriges Ausbildungsprogramm abgeschlossen haben und anschließend die Facharztprüfung ablegen. Das Gesundheitsministerium wird diesen Vorschlag der Stadtverwaltung von Ho-Chi-Minh-Stadt zur Prüfung eines geeigneten Mechanismus zur Gewinnung von Ärzten vorlegen.
Derzeit wird im Gesundheitswesen ein Pilotprogramm umgesetzt, im Rahmen dessen Ärzte an Allgemeinkrankenhäuser mit angeschlossenen Gesundheitszentren entsandt werden. Neben praktischer Erfahrung und der Einbindung in die Gemeinde erhalten die Ärzte während ihrer Ausbildung zusätzliche finanzielle Unterstützung. Diese Lösung reduziert nicht nur die finanzielle Belastung für Berufsanfänger, sondern trägt auch zur Verbesserung der Qualifikation des medizinischen Personals bei.
Quelle: https://tienphong.vn/hoc-phi-dao-tao-khoi-nganh-suc-khoe-du-kien-con-tang-post1660385.tpo








