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5 Lektionen führender Verlage über Podcasts und Newsletter.

Công LuậnCông Luận19/11/2024


Beide Formate sind nicht neu, aber da es immer schwieriger wird, Leser zu erreichen und zu gewinnen, suchen Nachrichtenverlage nach Möglichkeiten, ein nachhaltiges Publikum aufzubauen.

5 Lektionen führender Verlage über Podcasts und Newsletter (Abbildung 1)

Illustrationsfoto: GT

Korrespondenz schafft Möglichkeiten für eine gewinnbringende Zusammenarbeit.

Black Ballad ist ein unabhängiges Lifestyle-Magazin für schwarze Frauen. Es erscheint seit fast zehn Jahren. Dies beweist, dass Selbsthilfeorganisationen erfolgreich sein können, wenn sie sich auf ihre Mission und ihre Zielgruppe konzentrieren, anstatt sich ablenken zu lassen und Trends aus Profitgründen hinterherzujagen.

Bis heute haben sie fast 1.500 zahlende Mitglieder, die frühzeitigen Zugang und Privilegien erhalten, die von Veranstaltungen bis hin zu Partnerschaften reichen.

Black Ballad existiert vor allem, um Probleme anzusprechen, die viele schwarze Frauen als unzureichend gelöst empfinden. Mitgründerin Tobi Oredein merkte auf dem Newsletter Summit an, dass „Menschen Beziehungen zu Menschen aufbauen, nicht zu Marken“ und dass sich schwarze Frauen in den Medien immer wieder übersehen und unterrepräsentiert fühlen.

Jeden Freitagabend verschickt Black Ballad einen E-Mail-Newsletter an seine Mitglieder, der wichtige Artikel, neue Kooperationsangebote und Neuigkeiten der Organisation zusammenfasst. Frau Tobi erklärt, dass jedes Thema widerspiegelt, was schwarze Frauen in der Woche beschäftigt oder was sie persönlich bewegt.

Gründerin Tobi ist stark in die Informationsvermittlung dieses Newsletters eingebunden. Dies führt zu einer sehr selektiven Auswahl der Inhalte, da diese eng mit ihrem Ruf verknüpft sind, trägt aber gleichzeitig zur Wertsteigerung potenzieller Partnerschaften bei.

Qualität vor Quantität

Sobald man eine spezifische Zielgruppe hat, wird Qualität zweifellos wichtiger als Quantität, sowohl in Bezug auf die Art der produzierten Inhalte als auch auf die Anzahl der Mitglieder oder Leser.

Das Magazin Reby Media bietet fünf verschiedene Podcasts an, die sich mit spezifischen Branchen oder Themenbereichen befassen – von der Brauindustrie bis hin zur Schwangerschaft. Autor Jon Young erklärt, der Bedarf für diese Formate sei durch die Analyse der Marktbedingungen entstanden. Dadurch konnte er sich auf bestimmte Geschäftspartner konzentrieren.

Young erklärte, dass das Wachstum des Publikums nicht oberste Priorität habe. Statt sich auf die Reichweite zu konzentrieren, wollte er sicherstellen, die richtige Zielgruppe zu erreichen. So konnte er garantieren, dass seine Geschäftspartner ihre Botschaften an die richtigen Stellen übermittelten.

„Wachstum ist toll… aber in Wirklichkeit konzentrieren wir uns voll und ganz auf Qualität“, sagte er.

Die Marktlücke durch Empfehlungsschreiben schließen.

Sowohl Newsletter als auch Podcasts sind hervorragende Möglichkeiten, Ihre Zielgruppe direkt zu erreichen – ob per E-Mail oder über Kopfhörer. Eine weitere Gemeinsamkeit beider Medien ist ihre Eignung zum Aufbau einer treuen Leserschaft für Fach- und unabhängige Verlage.

Sarah Ebner, Leiterin des Newsletter-Bereichs der Financial Times, sagte: „Ich suche gezielt nach Lücken, die meiner Meinung nach einen Newsletter erfordern. Anfangs hatten wir beispielsweise keinen Newsletter für den US-Markt, aber jetzt haben wir den preisgekrönten Newsletter ‚Unhedged‘ … Im Modebereich ist es genauso. Ich suche nach Lücken, die wir füllen können.“

FT bietet derzeit 50 E-Mail-Newsletter an und experimentiert mit verschiedenen Angeboten, darunter Premium- und Standard-Newsletter. „Wir wissen, dass E-Mail-Newsletter unsere Geschäftskunden sehr gut erreichen, und wir möchten auch, dass die Leute FT abonnieren. Deshalb wollen wir ihnen weitere Inhalte anbieten, die ihnen unserer Meinung nach gefallen könnten.“

Lokale Podcasts ziehen ein internationales Publikum an.

Die Tageszeitung „The Scotsman“ versucht, ihre internationale Reichweite durch den Podcast „Scran“ zu vergrößern, der sich mit schottischen Speisen und Getränken beschäftigt. Der 2019 gestartete Podcast, der ein breiteres Publikum ansprechen soll, hat bereits das Interesse von Touristen in den USA geweckt.

„In den letzten zehn Jahren ist das Interesse der Menschen in Schottland allgemein an den Ursprüngen ihrer Lebensmittel gewachsen“, sagt Rosalind Erskin, Moderatorin des Scran-Podcasts der Zeitung „The Scotsman“. „Da ‚The Scotsman‘ ein amerikanisches und internationales Publikum erreicht, erzählen wir Geschichten über lokale Landwirte, Bäcker oder eine bekannte Whiskybrennerei.“

Die Werbung in Podcasts konzentriert sich ebenfalls auf verschiedene Lebensmittel- und Getränkemarken. Dies eröffnet ein potenzielles kommerzielles Potenzial, da Podcasts die Hörer näher an die Lebensmittel- und Getränkeindustrie heranführen.

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Bezahlte Podcasts

Ben Youatt, Leiter der Podcast-Abteilung bei Immediate Media, einem Unternehmen mit einem umfangreichen Portfolio an Magazinen und Podcasts, sagte, dass Podcast-Hörer in den USA zunehmend dafür bezahlen, exklusive Podcasts für Abonnenten zu hören, und das sei ein ermutigendes Zeichen.

Youatt sagte: „Wir beobachten, dass sich in den USA mehr Hörer für kostenpflichtige Abonnements anmelden als in Großbritannien. Hoffentlich werden die Menschen kostenpflichtige Abonnements nach und nach annehmen, wenn Dienste wie Patreon oder YouTube Premium weltweit an Popularität gewinnen.“

Er zeigte sich zudem optimistisch, dass die Nachfrage nach Podcast-Abonnements steigen werde. Allerdings müssten Nachrichtenorganisationen investieren, um dieses Wachstum zu erzielen.

Ngoc Anh (laut Media Voices)



Quelle: https://www.congluan.vn/5-bai-hoc-ve-podcast-va-tin-thu-tu-cac-nha-xuat-ban-hang-dau-post307519.html
Etikett: PodcastVerlag

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