TPO – Schon in der Schule haben wir gelernt, fünfzackige Sterne zu zeichnen. Aber haben Sie sich jemals gefragt, warum wir alle Sterne so zeichnen, obwohl sie eigentlich eine Kugelform haben?
Ist ein Stern also eine Kugel oder ein fünfzackiger Stern?
Menschen erschaffen Bilder basierend auf ihrer Wahrnehmung. Beim Blick in den Nachthimmel erscheinen Sterne als viele längliche Spitzen, daher wird diese Form häufig in Zeichnungen verwendet. Diese Perspektive ist jedoch nicht nur dem Menschen vorbehalten; sie trifft auf nahezu alle sehenden Lebewesen zu.
Selbst leistungsstarke Teleskope spiegeln die Art und Weise wider, wie Sterne gesehen werden, als scharfe Punkte. Dieses irreführende Phänomen entsteht durch das inhärente Verhalten des Lichts.
Licht breitet sich auf eine Weise aus, die gleichzeitig den Gesetzen von Welle und Teilchen entspricht. Als Photon bewegt es sich geradlinig, während es in anderen Fällen Welleneigenschaften aufweist. Diese Welleneigenschaften führen dazu, dass Lichtwellen, die von einem entfernten Objekt ausgesendet werden, an einem Objekt oder Hohlraum leicht abgelenkt oder gebrochen werden und so interessante Muster auf der Oberfläche erzeugen, auf die sie schließlich treffen.
Dies erklärt den funkelnden, scharfen Effekt, der entsteht, wenn Licht durch eine kleine Öffnung wie unsere Augen fällt. Doch das löst nur einen Teil des Rätsels.
Der Rest hängt mit einem angeborenen Defekt des menschlichen Auges zusammen. Genauer gesagt kreuzen sich die Fasern der Augenlinse an bestimmten Stellen und bilden so winzige Strukturdefekte, sogenannte Suturen. Die Wechselwirkung von Licht mit diesen Suturen erzeugt einen charakteristischen sternförmigen Abdruck, wodurch sie wie ein fünfzackiger Stern erscheinen.
Laut Science ABC
Quelle: https://tienphong.vn/rot-cuoc-thi-ngoi-sao-co-dang-hinh-cau-hay-5-canh-post1660328.tpo







