Die sudanesische Regierung hat eine Reihe von Zahlen vorgelegt, um die US-Vorwürfe zu widerlegen, sie würde humanitäre Hilfslieferungen blockieren.
Flüchtlinge erhalten im Sudan Nahrungsmittelhilfe. (Quelle: VNA) |
Am 9. November wies die sudanesische Regierung die Vorwürfe der USA zurück, sie hätten den Transport humanitärer Hilfe für die von internen Konflikten betroffenen Menschen blockiert.
Um ihr Engagement für humanitäre Hilfe zu demonstrieren, veröffentlichte die Sudan Humanitarian Aid Commission (HAC) für die letzten zehn Monate (vom 1. Januar bis 6. November) beeindruckende Zahlen: Sie erteilte 12.170 Reisegenehmigungen an Hilfsorganisationen, erlaubte 1.073 Lastwagen die Durchfahrt durch die Grenzübergänge Adre und Tina und erteilte 2.985 Einreisevisa für internationale Hilfskräfte. Der Gesamtwert der staatlichen Unterstützung in Form von Steuerbefreiungen, Zollabfertigung, Hilfstransporten und Materialkäufen hat 600 Millionen USD überschritten.
Zuvor hatte der US-Sondergesandte Tom Perriello am 6. November im sozialen Netzwerk X Informationen veröffentlicht, in denen er HAC vorwarf, 520 von 550 Lastwagen mit Hilfsgütern daran gehindert zu haben, Port Sudan zu verlassen und sie in die Bundesstaaten des Landes zu verteilen.
Ebenfalls am 6. November schickte die sudanesische Regierung einen Konvoi mit humanitärer Hilfe in drei Bundesstaaten im Zentrum des Landes, wo aufgrund von Kämpfen zwischen der sudanesischen Armee (SAF) und den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) Tausende Menschen aus der Region Gezira im Osten vertrieben wurden.
In einem Gespräch mit Reportern sagte der sudanesische Kommissar für humanitäre Hilfe, Salwa Adam Benya, der Konvoi sei von Port Sudan im Bundesstaat Rotes Meer aufgebrochen und habe 1.437 Tonnen Mehl, 2.000 Zelte, 2.000 Lebensmittelkörbe und 1.000 Decken an Bord, um den Vertriebenen zu helfen, die derzeit in den Gebieten Shendi im Bundesstaat Nil, Halfa Al-Jadida im Bundesstaat Kassala und Al Fao im Bundesstaat Gedaref Zuflucht suchen.
Nach jüngsten Schätzungen internationaler Organisationen hat der seit Mitte April 2023 im Sudan ausgebrochene Konflikt zwischen der SAF und der RSF mehr als 24.850 Menschenleben gefordert und Millionen weitere zur Flucht innerhalb des Landes oder zur Suche nach Zuflucht in den Nachbarländern gezwungen.
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Quelle: https://baoquocte.vn/nhung-con-so-biet-noi-giai-oan-cho-sudan-truoc-cao-buoc-cua-my-293234.html
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