Der Prozess begann im Jahr 2023 und geht auf eine Klage zurück, die 2020 vom US-Justizministerium (DOJ) und mehreren Bundesstaaten eingereicht wurde.

Die Kläger werfen Google illegale Praktiken vor, darunter die Zahlung von Milliarden Dollar jährlich an Apple, Samsung und Mozilla, um als Standardsuchmaschine auf Mobiltelefonen und Webbrowsern vorzuliegen. Dieses Vorgehen gilt als illegal und dient der Aufrechterhaltung der marktbeherrschenden Stellung im Suchmaschinenbereich.
Nach Schätzungen des US-Justizministeriums ermöglichte diese Methode Google, problemlos 90 % des Marktanteils im Bereich der Webseitensuche zu erobern und sowohl von Einnahmen als auch von der Datenerfassung zu profitieren.
Laut dem Bundesrichter hat Google gegen Abschnitt 2 des Sherman Act verstoßen. Google erhält täglich Milliarden von Suchanfragen über diese Standardzugriffspunkte. Das Unternehmen sammelt riesige Mengen an Nutzerdaten aus diesen Suchanfragen und verwendet diese anschließend, um die Qualität der Suchergebnisse zu verbessern, so der Bundesrichter.
Mit der Verurteilung wird Google gezwungen sein, seine Geschäftsmethoden zu ändern oder bestimmte Geschäftsbereiche zu verkaufen.
Google kündigte an, gegen das Urteil Berufung einzulegen.
Darüber hinaus verklagt das US-Justizministerium Google wegen monopolistischer Praktiken im Zusammenhang mit in den Suchergebnissen erscheinenden Anzeigen und wirft dem Unternehmen vor, die Anzeigenpreise über die marktüblichen Preise hinaus anzuheben.
Das Gericht stimmte zu, dass Google seine Monopolstellung durch überhöhte Preise für allgemeine Suchtextanzeigen ausübte und dadurch monopolartige Gewinne erzielte. Laut Richter besaß Google jedoch kein Monopol auf dem Markt für Suchmaschinenwerbung.
Berichten zufolge werden Google und das US-Justizministerium im September in einem weiteren Rechtsstreit um Werbetechnologie vor ein Bundesgericht zurückkehren.
Quelle: https://kinhtedothi.vn/google-bi-tuyen-an-vi-doc-quyen-thi-truong-tim-kiem.html







