Das Ministerium für öffentliche Sicherheit bittet um Rückmeldungen zu einem Entwurf eines Rundschreibens zur Regelung der Verwaltung, des Betriebs und der Nutzung von Datenmanagementsystemen für Fahrzeugortungsgeräte und Fahrerbildaufzeichnungsgeräte.
Dieses Rundschreiben gilt für Transportunternehmen, Busbahnhöfe, Anbieter von GPS-Ortungsdiensten sowie alle Agenturen, Organisationen und Einzelpersonen, die bundesweit mit GPS-Ortungsgeräten und Fahrerbildaufzeichnungsgeräten arbeiten.
Ein GPS-Ortungsgerät ist ein Gerät, das direkt im Auto installiert wird und Informationen über die Route, Geschwindigkeit, Fahreigenschaften und Bremszeiten des Fahrzeugs übermittelt.
Das Fahrerüberwachungsgerät wird direkt im Cockpit montiert und zeichnet Video- , Bild- und Audioaufnahmen des Fahrers auf, die an einen Server übertragen werden.
Dies bedeutet, dass Unternehmen wie bisher sowohl die Audioaufzeichnung des Fahrers als auch das Videobild der am Fahrzeug montierten Kamera übertragen müssen.
Das Straßenverkehrsgesetz von 2008 (in Kraft) schreibt vor, dass Personenkraftwagen mit neun oder mehr Sitzplätzen und Container-Lkw mit GPS-Ortungsgeräten ausgestattet sein müssen. Statistiken zufolge fallen derzeit bundesweit rund 200.000 Nutzfahrzeuge unter diese Kategorie.
Gemäß dem Straßenverkehrsgesetz 2024 (in Kraft seit dem 1. Januar 2025) müssen jedoch neben gewerblichen Transportfahrzeugen auch Fahrzeuge des Personentransports mit GPS-Ortungsgeräten ausgestattet sein.
Im Vergleich zu den geltenden Vorschriften erweitert der Entwurf des Rundschreibens den Kreis der betroffenen Fahrzeuge, sodass mehr als 200.000 Autos mit GPS-Ortungsgeräten ausgestattet werden müssen.

Laut Herrn Do Van Bang, Vorsitzender des Transportverbandes von Hanoi , müsste ein Fahrzeug zur Einhaltung der Vorschriften mit einer neuen Kamera für ca. 5,8 Millionen VND und zusätzlich 1,2 Millionen VND für die Datenübertragung ausgestattet werden. Dies wäre eine erhebliche Investition für Transportunternehmen.
Im Gespräch mit VietNamNet äußerte Herr Nguyen Van Quyen, Vorsitzender des vietnamesischen Automobiltransportverbandes, seine Unterstützung für die neuen Bestimmungen im Entwurf des Rundschreibens.
Herr Quyen erklärte: „Die Verordnung, die Kameras mit Audiofunktionen ausstatten muss, wird sicherlich Auswirkungen haben. Das Ausmaß dieser Auswirkungen lässt sich jedoch nur durch Pilotprojekte genau abschätzen, und wir müssen die Implementierungskosten berücksichtigen, einschließlich der Investitionen in Ausrüstung, Übertragungsleitungen und Datenintegrationszentren…“
Steigende Kosten für Unternehmen.
Insbesondere legt der Entwurf des Rundschreibens fest, dass die Frequenz der Datenübertragung von der Kamera zum Server des Dienstanbieters 30 Sekunden pro Übertragung beträgt.
Laut Herrn Quyen bedarf dieses Problems weiterer Forschung, da die geltende Verordnung vorschreibt, dass Bilddaten alle 3–5 Minuten übertragen werden müssen. Die Übertragung von Videodaten alle 30 Sekunden würde hingegen zu einer übermäßig großen Datenmenge und damit zu erheblich höheren Kosten führen.
Ein weiteres Problem, das den Vorsitzenden des vietnamesischen Automobiltransportverbandes beunruhigt, ist die derzeitige Verordnung, die die Installation von Kameras in Personenkraftwagen mit 9 oder mehr Sitzen sowie in Container-Lkw vorschreibt und die Übermittlung der Daten an den Server des Dienstanbieters vorschreibt, der diese dann an den Server der staatlichen Verwaltungsbehörde weiterleitet.
„Kameras, die in Nutzfahrzeugen installiert sind, müssen über eine von einer zuständigen staatlichen Behörde ausgestellte Konformitätsbescheinigung verfügen. Derzeit gibt es zwei Arten von Kameras: eigenständige Kameras und solche, die in Fahrzeugortungssysteme integriert sind.“
„Sollte der Entwurf weiterhin Kriterien festlegen, die von den geltenden Vorschriften abweichen, ist eine sorgfältige Prüfung erforderlich, bei der die Implementierungskosten, die Effektivität und die Übergangsbestimmungen für derzeit verwendete Geräte berücksichtigt werden müssen“, betonte Herr Quyen.
Der Vorsitzende des vietnamesischen Automobiltransportverbandes schlug vor, dass die zuständigen Behörden die Ergebnisse der Installation, des Managements, des Betriebs und der Effektivität dieser Ausrüstung zusammenfassen und bewerten. Darauf aufbauend ist eine enge Abstimmung zwischen Verwaltungsbehörden, Technologieanbietern und Vertretern der betroffenen Parteien erforderlich, um ein Rundschreiben zu erarbeiten, das praxisnah, kosteneffizient für Unternehmen und wirksam im Management ist.
Quelle: https://vietnamnet.vn/de-xuat-camera-giam-sat-hanh-trinh-truyen-ca-am-thanh-ban-khoan-chi-phi-2308559.html







